Neues Schloss Grodno

Vor sich sehen Sie das Neue Schloss Grodno (an Der Samkowaja 20), den königlichen Palast, den König August III von Polen-Litauen 1742 nach einem Projekt des bekannten Baumeisters Karl Friedrich Pöppelmann erbaute.

Vom originalen Barockpalast ist allein das Eingangstor mit den Sphynx-Figuren und einem Fragment des Wappens der Rzeczpospolita erhalten. Hier fand am 24. September 1793 die„stumme” Seim-Sitzung zur Bestätigung der zweiten Teilung der polnisch-litauischen Adelsrepublik sowie am 25.

November 1795 die Abdankung des letzten Königs der Rzeczpospolita Stanislaus II. August Poniatowski statt.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Palast im Stil des„stalinschen Empire” wiederaufgebaut, der das Erscheinungsbild des Palastes bis heute bestimmt. In der zweiten Hälfte des 20. Jh. hatte hier das Komitee der Oblast Grodno der Kommunistischen Partei Weißrusslands ihren Sitz.

Heute befindet sich im rechten Flügeides Palasts die nach dem weißrussischen Gelehrten E. F. Karskij benannte Bibliothek, den zentralen Teil und den linken Flügel nimmt das staatliche historisch-archäologische Museum Grodno ein.

An der Wand des Neuen Schlosses ist das Denkmal für den Anführer des Aufstandes von 1794 Tadeusz Kosćiuszko (Bildhauer: W. Pantelew) zu sehen.

Zwischen dem Alten und dem Neuen Schloss steht eine Holzskulptur des litauischen Großfürsten Vytautas, ein Geschenk Litauens.

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